Ergänzende Behandlungsmethoden

Eigenbluttherapie

Gerade bei allergischen Beschwerden, hat die Eigenbluttherapie eine große unterstützende Wirkung. Das aus der Vene entnommene Blut wird mit homöopathisch aufbereiteter Ameisensäure (Acidum formicicum) versetzt und in den Muskel gespritzt.
Die Eigenbluttherapie ist zudem auch bei grippalen Infekten sehr hilfreich, vor allemweiter
in Verbindung mit Vitaminen und homöopathischen Arzneien.
Bei einem geschwächten Immunsystem regt sie die körpereigene Abwehr an, ebenso wirkt sie bei einer überschießenden Reaktion des Immunsystems und hilft, dieses wieder auf eine normale Reaktion umzustimmen.

Horvi-Enzym-Therapie

Die Horvi-Enzym-Therapie basiert auf einer Erfahrung von über 70 Jahren.
Enzyme sind für die Steuerung sämtlicher Lebensvorgänge unentbehrlich.
Die Horvi Enzyme werden aus den tierischen Rohgiften von Schlangen, Spinnen, Skorpionen, Kröten und Salamander gewonnen. Die Verdünnung der Arzneien liegt im Bereich von 1:1.000.000.

Die Mittel wirken gezielt in den Zellen und können dort die Stoffwechselvorgänge optimieren. Diese wirkungsvolle Therapie empfehle ich bei schwerwiegenden Erkrankungen. Sie wird in Form von regelmäßigen Injektionen und häufigen oralen Einnahmen der Arzneien durchgeführt.

Ohrakupunktur

Die Anfänge der Ohrakupunktur liegen in der Tang-Dynastie (618 – 907).
Zusätzlich zur Körperakupunktur wurde sie vor allem zur Behandlung von Schmerzen eingesetzt.
Durch den französischen Arzt, Dr. Paul Nogier, wurde die Ohrakupunktur weiterentwickelt und 1956 auf einem Akupunkturkongress in Marseille vorgestellt.
Es handelt sich um eine Reflexzonentherapie, bei der jeder Teil des Körpers auf das Ohr projiziert wird.
Mit Hilfe der Ohrakupunktur können alle Arten von Schmerzen behandelt werden.
Sie wird aber auch bei Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Raucherentwöhnung sowie
Herz-Kreislauf-Beschwerden mit Erfolg eingesetzt.

Sanum-Therapie (oder auch “Enderlein-Therapie“)

Die Enderlein Therapie geht auf den Zoologen und Insektenforscher Prof. G. Enderlein zurück. Anfang des 20 Jh. veröffentlichte er seine Ausführungen zum Pleomorphismus (Lehre der “Vielfältigkeit“). Diese besagt, dass eine Zelle in unterschiedlichen Erscheinungsformen auftreten kann, d. h., dass Mikroorganismen veränderbar sind.

Nach Ansicht von Prof. Enderlein gibt es im menschlichen Körper Urformen von Bakterien.
Sie sind in allen Blutzellen und Körperflüssigkeiten angesiedelt. Diese Mikroorganismen verhalten sich symbiotisch, d. h. sie schaden einem gesunden Körper nicht, sondern sind nützliche Begleiter des Menschen. Erst wenn durch bestimmte Einflüsse, wie belastende Lebens-
situationen, ungesundes Essen, Alkohol, Nikotin usw. das Milieu des Köpers aus dem Gleichgewicht gerät, entwickeln sich diese Mikroorganismen zu schädlichen Bakterien, die Krankheiten begünstigen und auch auslösen.

Enderlein geht davon aus, dass die Heilung von Krankheiten nur durch eine Wiederherstellung der ursprünglichen Bedingungen mit Mikroorganismen möglich ist. Die Mikroben müssen aus der krankmachenden in eine nicht krankmachende Stufe geführt werden. Dadurch wird den krankmachenden Organismen jegliche Lebensgrundlage entzogen.

Die Sanum Therapie kann man in folgende Kategorien von Präparaten einordnen:

Isopathika
Diese Medikamente sind sogenannte Regulatoren und dienen zur Wiederherstellung des Symbiosegleichgewichts.

Haptene
Sie binden Gifte und machen diese unschädlich.

Phytotherapeutika
Diese Medikamente sind Mischungen aus ausschließlich pflanzlichen Wirkstoffen.

Immunmodulatoren
Sie bestehen aus Bakterien und haben die Aufgaben, das Immunsystem zu regulieren.

Orthomolekulare Präparate
Durch Vitamine und Mineralstoffe kann das Ungleichgewicht im Körper günstig beeinflusst werden.

Für jeden Patienten wird ein individueller Therapieplan mit unterschiedlichen Medikamenten erstellt. Der Plan versteht sich als ganzheitlichen Therapiekonzept, was auch eine Änderung der Lebensführung des Patienten beinhaltet.

Die Sanum-Therapie eignet sich hervorragend für die Behandlung von jeglichen chronischen Erkrankungen, rezidivierenden Infekten, zur Darmsanierung u. v. m.