Viszerale Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie gewinnt auch in meiner Praxis zunehmend an Bedeutung.
Sie ist aus dem ganzheitlichen Behandlungskonzept nicht mehrwegzudenken.
Die Osteopathie geht auf den Amerikaner Andrew Tayler Still zurück, der in den
70er Jahren des 19. Jahrhunderts die erste Schule für Osteopathie gründete.

Diese Therapiemethode wurde von William Garner Sutherland in den 30er Jahren
weiterentwickelt. Jean-Pierre Barral komplettierte das Konzept um die viszeralen Behandlungsmöglichkeiten.
Über sanften, nicht invasiven Druck werden die viszeralen Gleitflächen zwischen zwei Organen (z. B. Leber und Magen), zwischen Organ und Muskel (z. B. Niere und Zwerchfell) oder zwischen Organ und Knochen (z. B. Lunge über das Brustfell zum Brustkorb) bearbeitet. Jedes Organ ist von Hüllen umgeben, die als Gleitflächen wirken.

Das Ziel ist es, Bewegungsstörungen und fasziale Spannungen (Verklebungen, wodurch Organe nicht länger frei beweglich sind) im Organsystem aufzuspüren und zu lösen.

Wichtigste Indikationen:

  • Funktionelle Erkrankungen des Magen-Darm Trakts
  • Funktionelle Erkrankungen der Urogenitalorgane
  • sämtliche Beschwerden – auch chronische – des Bewegungsapparates
  • Herz- und Kreislaufprobleme u. v. m